Ein Tag in unserer Werkstatt – so entsteht ein BruderHolz Brett
Viele fragen uns: Wie läuft das eigentlich ab bei euch? Hier ist die ehrliche Antwort – kein Hochglanz, keine PR. Einfach ein echter Tag.
7:30 Uhr. Kaffee.
Der Tag fängt immer gleich an. Yannes macht Kaffee, ich schaue was auf der Werkbank liegt. Meistens sind das Bretter in verschiedenen Stadien – manche frisch aufgesägt, manche schon in der Schleifphase, manche warten auf die letzte Behandlung mit der Gold Butter.
Wir arbeiten nicht nach Fließband-Logik. Jedes Brett hat seinen eigenen Rhythmus.
Das Holz kommt nicht einfach aus der Fabrik
Bevor überhaupt ein Brett entsteht, fängt es beim Holz an. Wir kaufen unsere Stämme bei ausgewählten Händlern – Esche, Schwarznuss, Eiche, Ahorn. Holz das wirklich was taugt. Kein Pressspanzeug, keine Chemiebehandlung. Wenn ein Stamm nicht stimmt, lassen wir ihn liegen.
Das klingt einfach, ist aber tatsächlich der wichtigste Teil unserer Arbeit. Schlechtes Holz bleibt schlechtes Holz – egal wie gut du schleifst.
Sägen, schleifen, schleifen, nochmal schleifen
Ein Längsholz-Brett durchläuft bei uns mehrere Schleifgänge. Wir fangen grob an und arbeiten uns runter bis auf 240er Körnung. Das dauert. Aber genau das ist der Unterschied zu dem was du im Supermarkt findest.
Yannes hat einen Blick für Oberflächen der mich manchmal wahnsinnig macht – er schickt Bretter zurück die ich für fertig gehalten hätte. Meistens hat er recht.
Die Gold Butter – unser letzter Schritt
Am Ende kommt die Gold Butter drauf. Leinöl und Bienenwachs – das ist alles. Keine Chemie, nichts was du nicht aussprechen kannst. Wir reiben sie per Hand ein, lassen sie einziehen, wiederholen das ein zweites Mal.
Das Holz verändert sich sichtbar. Es wird tiefer, wärmer, lebendiger. Genau das wollen wir.
Am Ende des Tages
Wenn wir abends die Werkstatt zumachen, liegen fertige Bretter auf dem Regal. Jedes davon hat ein paar Stunden unserer Zeit in sich – unsere Hände, unsere Entscheidungen, unsere Überzeugung dass Qualität sich auszahlt.
Das ist kein Pitch. Das ist einfach wie es ist.
Wenn du das nächste Mal dein BruderHolz Brett in der Hand hältst – jetzt weißt du wie es dorthin gekommen ist.
Aus der Werkstatt, Hamburg